CANTUS THURINGIA – Das Vokalensemble

  • Thüringer Allgemeine, 16.07.2012 | Ursula Mielke
    [...] Gleich fünf seiner beliebtesten Motetten – darunter „Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf" und „Jesu, meine Freude" – führte Cantus Thuringia unter Leitung von Bernhard Klapprott in dem sehr gut besuchten Biennale-Konzert auf. Und das Ensemble [...] wurde einmal mehr seinem guten Ruf gerecht. Stehende Ovationen wurden den von intimer Schlichtheit und musikalischer Akkuratesse geprägten Interpretationen zuteil. Ein schönes und durchaus zu erwartendes Ereignis, wenn ein international angesehener Spezialist für Alte Musik wie Bernhard Klapprott die vielstimmigen Klangfäden zieht.

    Weser Kurier, 28.7.2012 | Susanne Ehrlich
    [...] Wie die vier Sänger, am alten Notenpult vor der riesigen Noten-Handschrift stehend, diese Schönheit ausströmen lassen, wie sie 45 Minuten lang fast ununterbrochen in vollster Konzentration und ohne instrumentelle Unterstützung alles geben müssen und dabei völlig mühelos zu agieren scheinen, werden sie selbst zu einem einzigen Instrument von faszinierendem, ohne Bodenhaftung schwebenden und außerhalb ihres individuellen Daseins stehenden Klang.[...]

    Mindener Tageblatt, 02.01.2012 | Udo Stephan Köhne
    Was das kleine, aber feine Alte-Musik-Ensemble Cantus Thuringia zum Thema altenglische Vokalmusik anbot, hatte künstlerisch Referenzcharakter. [...] Die vier Gesangssolisten [...] begegnen dieser Musik mit einem stilistischen Feinschliff, der staunen lässt. Die Stimmen werden schlank und ohne jedes übertriebene Vibrato geführt, und der Zusammenklang ist von anrührender Schlichtheit. Interpretiert wird mit einer geradezu provozierenden Gelassenheit [...]

    Detmar Huchting | www.klassik-heute.com über J. C. Rothe Matthäuspassion
    Die vorliegende Einspielung nimmt das Werk ernst und liefert eine tadellose Aufführung [...] Damit bereitet diese Doppel-CD stilsicheren Hörgenuss und überschreitet durchaus den Status einer im Rahmen einer Anthologie präsentierten "Fundsache".

    Dagmar Korth, 8.6. 2010
    [...] Der Cantus Thuringia sang mit Noblesse und erwies sich auch als vortreffliches Solistenquintett. Das fabelhafte Barockorchester bot brillante Klangfarben auf und spielte mit strahlender Präsenz. [...] man konnte nachvollziehen, was Arbeit am Detail bedeutet.

    Operapoint | Zeitschrift für Opern und Konzerte, 10.06.2008
    [ ... ] Selten habe ich eine so dichte, geschlossene und stimmige Opernaufführung [Dido & Aeneas, Händelfestspiele Halle 2008] gesehen. Margit Legler, Spezialistin für Barocktanz, barocke Choreographie und historische Schauspielkunst hat streng nach den Regeln der Barockzeit gearbeitet sowohl bei der Position der Personen nach ihrer Rangordnung, als auch bei stilistisch richtigem Einsatz von Gestik und Mimik der Personen und ganz besonders bei den Tänzen. [ ... ] Die Sängerinnen und Sänger, allesamt auf Barockmusik spezialisiert, meisterten ihre Partien makellos. Bernhard Klapprott als Dirigent war für mich der Star der Aufführung [ ... ], da er sowohl die Instrumentalisten als auch Solisten, Chorsänger und Tänzer wie ein Marionettenspieler sicher führte und dabei auch noch das Cembalo spielte.

    Mitteldeutsche Zeitung | Halle/Saale, 8.6.2008
    Junge Stimmen, vornan Gudrun Sidonie Otto als elegante Dido, Ingolf Seidel als warmblütiger Aeneas und Margaret Hunter als Belinda, leuchten um die Wette. Das Miniorchester sitzt in Tuchfühlung vor den Zuschauern. [ ... ] Wieder und wieder verblüffen die elf Instrumentalisten mit ihrer illuminierenden Gestaltungskraft, entlocken sie der Partitur Schauerliches und Schönes von ungeahnter Intensität. Tanzsolisten, darunter drei Schülerinnen, schmücken und kommentieren das Geschehen zu Musik von Purcell und Zeitgenossen. [ ... ] Das Publikum geizte nicht mit Bravos für Ensemble und Regie. [ ... ] Es wehte zu viel frischer Wind durch die Produktion. [Dido & Aeneas, Händelfestspiele Halle 2008]

    klassik.com
    [ ... ] Bernhard Klapprott, seine Sänger und Musiker stellen sich der Herausforderung mit zupackendem Elan. Der Cantus Thuringia ist ein sehr flexibler Klangkörper; er meistert die beträchtlichen Anforderungen sehr gut. Die Instrumentalisten agieren virtuos und klangsensibel.

    Thüringer Allgemeine, 19.10.2004
    [ ... ] Ensembles, die mit Hingabe, Feingefühl und akribischer Solidität musizieren, sind Cantus Thuringia & Capella [ ... ] verfügen die mit exzellenten Solisten bestückten Cantus Thuringia & Capella über interpretatorische Tugenden, wie klare stilistische Diktion und Balance von Gesangs- und Instrumentalstimmen.

    Online Musik Magazin | Gerhard Menzel
    [ ... ] der stimmlich sehr ausgewogene Chor sind Cantus Thuringia und das beherzt musizierende Orchester Capella Thuringia unter der engagierten Leitung ihres Dirigenten Bernhard Klapprott demonstrierten eindrucksvoll, das auch Musik von sogenannten "Kleinmeistern" durchaus bewegen und anrühren kann.

  • Das Vokalensemble widmet sich in verschiedenen Besetzungen dem Repertoire des 16. bis 18. Jahrhunderts: Vom Quartett bis zum Kammerchor sind die professionellen Sängerinnen und Sänger in der Lage, der Musik entsprechend einen adäquaten Ensembleklang zu erzeugen. Die Zusammenarbeit mit international gefragten Solisten ergänzt dabei die musikalische Bandbreite.

    Neben dem Schwerpunkt auf geistlicher Vokalmusik wird bei der Aufführung von Bühnenwerken durch die Zusammenarbeit mit Spezialisten historischer Schauspielkunst bzw. Gestik ein einheitliches Gesamtkonzept angestrebt. So konnte das Ensemble in Produktionen wie Purcells "Dido and Aeneas" (Regie: Margit Legler), Telemanns "Pimpinone" oder Anna Amalias "Erwin und Elmire" (beide Regie: Nils Niemann) auch mit Bühnenwerken international auf sich aufmerksam machen.

    Das Ensemble konzertiert häufig gemeinsam mit der Capella Thuringia bei internationalen Festivals in verschiedenen europäischen Ländern und realisierte CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen. Musikalisch geleitet wird das Ensemble durch seine Gründer Bernhard Klapprott und Christoph Dittmar.

    Seinem Namen entsprechend liegt ein besonderer Schwerpunkt auf mitteldeutscher Musik. So brachte das Ensemble zahlreiche wiederentdeckte Werke erstmalig zu Gehör und konnte beim Label cpo mehrere Ersteinspielungen vorlegen, wie das Weihnachts- und Neujahrsoratorium von Georg Gebel d.J. (Rudolstadt, 1748), die Matthäuspassion von Johann Christoph Rothe (Sondershausen, 1697) sowie die CD „Triumph, ihr Christen seid erfreut“ mit Kantaten von Georg Friedrich Händel und seinem Lehrer Friedrich Wilhelm Zachow.

  • Einige erstmalig wiederaufgeführte Werke

    Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
    Wer sich rühmen will (H 821o)
    Ich will dem Herrn lobsingen (H 821b)
    (CD erscheint 2015 bei cpo)

    Georg Gebel d.J. (1709-1753)
    Weihnachts-, Neujahrsoratorium 1748
    (als CD erschienen 2004 bei cpo)

    Reinhard Keiser (1674-1739)
    Der blutige und sterbende Jesus am Kreuz (Oratorium Passionale)
    (Rundfunkproduktion DLF, 2009)

    Johann Heinrich Buttstedt (1666-1727)
    aus Opera Prima Sacra, 1720 (Erfurter Messen)
    (Rundfunkproduktion MDR, 2003)

    Johann Christoph Rothe (1653-1700)
    Matthäuspassion 1697
    (als CD erschienen 2010 bei cpo)

    Friedrich Wilhelm Zachow (1663-1712)
    Kantaten
    (als CD erschienen 2011 bei cpo)

    Liebholdt (gest. um 1730)
    Kantaten
    (Rundfunkproduktion MDR, 2003)

    Michael Altenburg (1584-1640)
    Motetten – Concerte

    Adam Rener (gest. um 1520)
    Missae

  • Heinrich Schütz
    Die sieben Worte am Kreuz
    Auferstehungshistorie
    Weihnachtshistorie
    Johannespassion
    Matthäuspassion
    Musicalische Exequien

    Georg Philipp Telemann
    Kantaten
    Lukaspassion 1742

    Georg Friedrich Händel
    Anthems
    The Messiah
    Brokespassion

    Johann Sebastian Bach
    Die Motetten
    Weihnachtsoratorium
    Johannespassion
    Matthäuspassion
    Messe in h
    Osteroratorium
    Magnificat
    Himmelfahrtsoratorium
    Kantaten

    Wolfgang Amadeus Mozart
    Requiem

    Claudio Monteverdi
    Marienvesper

  • Herzogin Anna Amalia / J.W. Goethe
    Erwin und Elmire
    (Koproduktion mit dem Liebhabertheater Schloss Kochberg 2012,
    Regie: Nils Niemann)

    Reinhard Keiser (1674-1739)
    Der blutige und sterbende Jesus am Kreuz (Oratorium Passionale)
    (Geistliche Oper, Szenische Produktion in Vorbereitung)

    Henry Purcell (1659-1695)
    Dido & Aeneas
    (Koproduktion mit dem Goethe-Theater Bad Lauchstädt 2008,
    Regie: Margit Legler)

    Georg Philipp Telemann (1681-1767)
    Pimpinone oder Die ungleiche Heirat
    (Koproduktion mit dem Liebhabertheater Schloss Kochberg 2014,
    Regie: Nils Niemann)

  • Sopran:
    Judith Devise
    Margaret Hunter
    Anna Kellnhofer
    Dorothea Wagner
    Marie Luise Werneburg

    Alt:
    Christoph Dittmar
    Beat Duddeck
    Stefan Kunath
    Alexandra Rawohl
    Thomas Riede

    Tenor:
    Mirko Ludwig
    Benjamin Glaubitz
    Tobias Mäthger

    Bass:
    Carsten Krüger
    Oliver Luhn
    Matthias Lutze
    Guillaume Olry

    ...sowie Gäste

Sonntag, 12. November 2017, 19 Uhr

Reinhard Keiser | Oratorium Passionale

Herne, Kulturzentrum

Tage Alter Musik Herne 2017

Werneburg, Kellnhofer, Oitzinger, König, Glaubitz, Wörner, Lutze

Cantus Thuringia
Capella Thuringia
Bernhard Klapprott

Tickets:
https://www.proticket.de/tickets/buchung.aspx?show=AuswahlTicketAnzahl

Samstag, 02. Dezember 2017, 18.30 Uhr

BACH - FestConcert

Herderkirche, Weimar

Motetten BWV 225 und 226

Cantus Thuringia
Bernhrd Klapprott

Alle Termine...

Impressum | Facebook
Copyright © 2014 Cantus Thuringia. Alle Rechte vorbehalten.

Die Seite wird jetzt abgerufen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld oder klicken Sie hier.